nziehungspunkt
Unterdessen kann man sicher sein, daß man mich in Paris trifft, und ohne daß
mehr als drei Tage vergehen, mich am späten Nachmittag am Boulevard Bonne-Nouvelle
zwischen der Druckerei des Matin und dem Boulevard de Strasbourg
auf- und abgehen sieht. Ich weiß in der Tat nicht, warum mich meine Schritte
dorthin tragen, warum ich mich fast immer ohne ein Ziel dorthin begebe, ohne
irgend etwas Zwingendes, es sei denn ein dunkles Etwas, ein dunkles Wissen,
daß dort das (?) geschehen wird. Ich sehe kaum, was auf dieser schnell durchlaufenen
Strecke, selbst ohne mein Wissen, einen Anziehungspunkt bilden könnte, weder
im . Raum noch in der Zeit. Nein: nicht einmal die sehr schöne und sehr unnütze
Porte Saint-Denis. Nicht einmal die Erinnerung an die achte und letzte
Episode eines Films, den ich dort ganz in der Nähe gesehen habe, in der ein
Chinese, nachdem er ich weiß nicht welches Mittel gefunden hatte, sich zu vervielfachen,
ganz allein, in einigen Millionen Exemplaren seiner selbst New York überschwemmt.
Was ihm nachfolgte, war er selbst und wieder er und wieder er, und so trat er
in das Büro des Präsidenten Wilson, der seinen Kneifer abnahm. Dieser Film hat
mich am stärksten beeindruckt; er hieß: Die Umarmung des Kraken.
- (nad)
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