eiberarsch     Die Frau unseres Geschäftsleiters behauptet, daß sie sich als kleines Mädchen in Texas auf Ameisenhügel setzte, um die Ameisen zu ärgern. Die Ameisen krabbelten überall auf ihr herum, bissen sie und anschließend verkümmerten und starben sie. Ihre Mutter bestätigt dies.   - Michael Bremer, Handbuch zu: SimAnt, der Ameisenkolonie-Simulator. 1991 (Maxis)

Weiberarsch (2) Ich hatte Hunger, jawohl, Hunger auf alles, auf die Spuren der Sonne an den Häusern, auf die Bäume und die Gesichter, Hunger auf alle Frauen, deren Weg ich kreuzte, und deren wippender Hintern genügte, um bei mir fast schmerzhafte Erektionen zu verursachen. Wie oft habe ich diesen Hunger mit Mädchen gestillt, die älter waren als ich, in der Tür eines Hauses, in einer dunklen Straße? Oder aber ich ging verstohlen in eines dieser Häuser, an dessen Fenster eine mehr oder weniger fette und begehrenswerte Frau ruhig strickte und die gelbliche Gardine zuzog, sobald ein Kunde hereinkam. - Georges Simenon, Intime Memoiren. Zürich 1984, zuerst 1981

Weiberarsch (3)

Weiberarsch

- Aubrey Beardsley

Weiberarsch (4)

Affenarsch

- Gabriele Mucci, in: Affenmensch und Menschenaff. Hg. Margit Knapp. Berlin 1999 (Wagenbach Salto 85)

Weiberarsch (5)

Weiberarsch (6)


François Boucher

Morphy (O'Morphy), Marie Louise, geb. zu Rouen am 21. Oktober 1737, wurde 1753 Ludwig XV. als blendende Schönheit - angeblich durch Vermittlung Casanovas - vorgestellt, der sie als seine Geliebte in den Hirschpark bringen ließ. Wegen eine Intrige gegen die Pompadour verließ sie der König und verheiratete sie 1755 an Jacques de Beaufranchet d'Ayat, einen Offizier, der aber bei Roßbach fiel. Sie heiratete noch zweimal und starb erst am 12. Jänner 1814. Interessant ist es, daß gerade ihr Sohn Karl von Beaufranchet es war, der bei der Hinrichtung Ludwigs XVI. die Eskorte befehligte.   - (erot)

Weiberarsch (7)

Weiberarsch nach Modigliani

- Modigliani

Weiberarsch (8) Die Nutten, in johannisbeerfarbenen, karmesinroten, lila oder weinroten Negligés, spielten Bridge und pafften blonde Zigaretten.

In diesem Augenblick krachte es: eine Granate durchschlug die Decke, fiel schwer auf den Fußboden und bohrte sich genau in der Mitte des von den Spielerinnen gebildeten Kreises wie ein Meteorstein in die Erde. Zum Glück explodierte sie nicht. Alle Frauen kippten nach hinten über und kreischten. Die Beine in der Luft, zeigten sie den lüsternen Augen der beiden Soldaten Pik-As.

Es war eine herrliche Schaustellung von Hintern aller Nationen, denn dieses vorbildliche Bordell verfügte über Freudenmädchen aus aller Herren Länder. Der birnenförmige Podex der Friesin bildete einen schönen Gegensatz zu den pausbäckigen Hintern der Pariserinnen, den herrlichen Hinterbacken der Engländerinnen, den viereckigen Hinterteilen der Skandinavierinnen und den hängenden Popos der Katalaninnen. Eine Negerin wies eine beängstigende Fleischmasse vor, die eher an den Krater eines Vulkans gemahnte als an ein weibliches Gesäß. - Guillaume Apollinaire, Die elftausend Ruten. München 1985 (zuerst 1907)

Weiberarsch (9)

Kallipygos

Verlobte eines Roboters, nach Stanislaw Lem

Weiberarsch (10) "Abbé," sagte ich, "wozu noch warten? Vögle mich gleich hier. Die Kirche ist geschlossen, der Altar sei unser Bett. Beeile mich mit den Vergnügen wieder bekanntzumachen, denen ich täglich nachweine. Glaubst du, daß einer von denen, welchen ich mich in dieser verfluchten Stadt hingegeben, sich auch nur um meinen Arsch gekümmert hat, wo ich doch einzig und allein die Angriffe auf ihn liebe, und alles andere Vergnügen nur als Anhängsel und Episoden auffasse." "Wohlan," sagte Chabert, "so widmen wir uns ihm." Er stützte meinen Bauch auf den Altar und als er meine Röcke gelüftet, bewunderte er meinen Arsch. "O, Juliette," rief er aus, "dein Popo ist immer der gleiche. Nur mit der Venus zu vergleichen." Er verneigt sich und küßt ihn. Ich liebe es in meinem Arsch die Zunge zu fühlen, auf der Gottes Wort geruht.  - Marquis de Sade, Justine oder Die Leiden der Tugend, gefolgt von Juliette oder Die Wonnen des Lasters. Nördlingen 1987 (zuerst 1797)

Weiberarsch (11)

- (forn)

Weiberarsch (12)

Tanz, mein Liebchen, so wild du
Tanzen kannst, tanzen kannst!
Hurtig tummle dich, wie kein
Satan tanzt, Satan tanzt!
Wirf dir übern Kopf die Schuh,
Wirf dein Röckchen auch dazu!
Schlenkre Fuß und
Waden ohne Ruh!

Bis es knackt, schwing exakt
Auch im tollsten Takt
Hurtig, wie vorher nie,
Deine weißen Knie!
Lustbeflügelt derweil
Zuckt dein Hinterteil.
Frisch fang an, heißer dann,
Als dein erster Tanz begann!

 - Frank Wedekind, Ich hab meine Tante geschlachtet. Frankfurt am Main 1982 (Insel Taschenbuch 655)

Weiberarsch (13)  Wo seid ihr, Frauen? Ah, stattdessen nur noch Angebote, billige. Ah, aber was für eine Hoffnung geben mir immer noch eure vorbeigehenden Ärsche, was für eine Lebensfreude. Warum bloß bin ich täglich zu euch aufgebrochen? Um von meiner Mannsabgeschmacktheit loszukommen, in euer Geheimnis. Und jetzt? Gefangen in noch trüberer Abgeschmacktheit. Ich werde aus dir das Kind herausstreicheln, -schütteln, -rütteln und -prügeln, du Weibsteufel. Neben uns der Blutegel, der, während wir uns liebten, dicker und dicker wurde. Während du meinem Vorgänger zwischen die Beine griffst, warfst du mir über die Schulter deinen ersten Blick zu. Du willst mich tot, Frau, um mich betrauern zu können. - Peter Handke, Don Juan (erzählt von ihm selbst) Frankfurt am Main 2006 (st 3739, zuerst 2004)

Weiberarsch (14)

- Rubens

Weiberarsch (15)

"Hintern mit Bein und hängender Hand"

- Johannes Grützke 1994

Weiberarsch (16)  Nicht von einander abstehende Hinterbacken, also eine gut schließende Gesäßspalte, sowie eine schone Rundung des Gesäßes, welche, insbesondere im Profil besehen, auffällig sein muß, sind ein notwendiges Schönheitserfordernis. Hinterbacken, die gegen die Oberschenkel schief und geradlinig abfallen, oder solche, die eiförmiger gestaltet sind, haben keinen Anspruch auf Schönheit.  - (erot)

Weiberarsch (17)

Venus auf einem Delphin

- Albrecht Dürer, nach: Colin Eisler, Dürers Arche Noah. Tiere und Fabelwesen im Werk von Albrecht Dürer. München 1996 (zuerst 1991)

Weiberarsch (leicht hängend)

Weiberarsch, leicht hängend

 - Ernst Fuchs, nach (tra)

Weiberarsch (19)   »Mademoiselle Anselme.« — »Madame.« — »Sie haben den häßlichsten Po, den man sich denken kann.« — »Wirklich, Schwiegermutter, Sie haben den Verstand verloren.« — »In die Serails, mein Schwiegersohn!« — »O ja, Mademoiselle, einen ganz häßlichen Po.« — »Ich kümmere mich nicht um ihn. Ich sehe ihn nicht.« — »Aber er ist schwarz, runzelig, mager, klapperdürr, klein, faltig, derb wie Leder! Wüßte der heilige Petrus davon, er würde ihn ein wenig aufbessern.« — »Sie hat ein so hübsches Gesicht. Wie kann sie da einen so häßlichen Po haben?« — »Das ist mein Philosoph, der mich vor sich sieht und vom Gesicht auf den Po schließt. Wie dem auch sei, ihrer ist ganz häßlich, wenn ich meinen Augen trauen kann, denn ich habe ihn gesehen.« —

»Sie haben ihn gesehen, Madame?« — »Ja, ich habe ihn gesehen . . . die ganze Nacht, im Traum.« - (sop)

Weiberarsch (20)  Vielleicht lag darin das Geheimnis: man mußte sich so sehr in den eigenen Zustand des Fallens hineinversetzen, um zu begreifen, daß die im Fall verfolgte Linie nicht diejenige war, die sie zu sein schien, sondern eine andere, oder auch um diese Linie auf die einzige Art und Weise zu verändern, in der diese verändert werden konnte, indem man sie nämlich zu dem werden ließ, was sie in Wahrheit immer gewesen war. Doch diese Erkenntnis kam mir nicht, indem ich mich auf mich selbst konzentrierte, sondern indem ich Ursula H'x mit verliebten Augen beobachtete und sah, wie schön sie auch von hinten war, und in dem Augenblick, wo wir in Sichtweite eines ganz weit entfernten Sternensystems vorbeikamen, ein Aufbäumen ihres Rückens gewahrte und ein Emporschnellen ihres Gesäßes (doch nicht so sehr des Gesäßes an sich, als vielmehr ein nur äußerliches Gleiten, das ihr Gesäß zu streifen schien und eine nicht unsympathische Reaktion seitens des Gesäßes hervorrief). Dieser flüchtige Eindruck genügte, um mir die Situation in einem ganz neuen Licht erscheinen zu lassen: wenn es zutraf, daß der Raum mit etwas darin anders ist als der leere Raum, weil die Materie eine Rundung oder Spannung hervorruft, die alle in ihm enthaltenen Linien zwingt, sich zu spannen oder zu krümmen, dann war die Linie, der jeder von uns folgte, eine Gerade nur in dem Sinne, in dem eine Gerade eine Gerade sein kann, das heißt, sie verformte sich nur soweit, wie die klare Harmonie der allgemeinen Leere von dem Ballast der Materie verformt wird, oder auch, indem sie sich ganz um diesen Kloß oder diese Warze oder diesen Auswuchs wickelte, wie sie das Universum in der Mitte des Raumes darstellt. - Italo Calvino, Kosmokomische Geschichten. Frankfurt am Main 1969 (zuerst 1965)

Weiberarsch (21)  

Männlicher Blick auf weblicher Baum

"Garten im Frühherbst"

  - Günter Kunert, in: Kurt Böttcher, Johannes Mittenzwei, Zwiegespräch. Deutschsprachige Schriftsteller als Maler und Zeichner. Leipzig 1980

Weiberarsch (japanischer)

- Toyoshige

Weiberarsch (23)  Es begab sich, daß der alte Schauspieler bei einer ihrer Vers-Zeilen unvermittelt sein Berserkertum einstellte und der Schülerin scharf und forschend ins Gesicht blickte. „Sag das noch mal", bat er; freundlich und fast demütig. Und als Malli wiederholte:   

"Ich macht' euch toll,
Und grad in solchem Mut ersäufen, hängen
sich Menschen selbst..."

blieb Herr Sörensen einen Augenblick stocksteif stehen, wie jemand, dem es schwerfällt, seinen Augen und Ohren zu trauen, bis er schließlich tief Atem holte und Befreiung fand in einer von Prosperos Verszeilen:

„Gar trefflich hast du der Harpye Bildung
Vollführt, mein Ariel;..."

Er nickte ihr zu und fuhr mit der Lektion fort.

Es kam auch vor, daß er ihr in einem Überschwang von Stolz und Freude ein paar väterliche Klapse auf den Allerwertesten gab und sodann, mehr an sich selbst als an sie gewandt, seine Theorien über weibliche Schönheit darlegte.

„Wie viele Weiber", sagte er, „haben den Hintern überhaupt da, wo er sein sollte? Bei manchen, Gott sei's geklagt, hängt er herunter bis zu den Absätzen. Du aber, Herzchen", fuhr er vergnügt fort, die Zigarre im Mund, „bist langhacksig genug. Dich ziehen deine Klepperchen nicht nach unten; deine zwei Beine sind grad und sauber wie zwei Säulen, und wo du auch gehst und stehst, da tragen die dir die ganze kleine Person immer nach oben, immer himmelwärts!" - Tania Blixen, Schicksalsanekdoten. Reinbek bei Hamburg 1988 (zuerst 1958)

Weiberarsch (grüner)

Grüne Muse

- Viktor Oliva, Der Absinthtrinker

Weiberarsch (26)  Nanna: Um nicht für eine Heuchlerin zu gelten, so will ich dir sagen, daß zwei stramme Popobacken mehr vermögen als alle Philosophen, Astrologen, Alchimisten und Nekromanten, die je auf der Welt waren. Ich probierte soviel Kräuter, wie auf zwei Wiesen wachsen, und soviel Worte, wie auf zehn Märkten geschwatzt werden, und vermochte doch nicht auch nur um Fingers Breite einem, dessen Namen ich dir nicht nennen darf, das Herz zu rühren. Und dann machte ich ihn mit einer einzigen Bewegung meiner Hinterbäckchen so bestialisch verrückt nach mir, daß alle Bordelle ganz baff darüber waren; und da pflegt man sich doch nicht so leicht über was zu wundern, weil man da ja jeden Tag merkwürdige neue Sachen sieht.

Antonia: Schau, schau, worin doch die Geheimnisse der Zauberkunst bestehen!

Nanna: In unserer Hinterpforte. Und die Hinterpforte ist so zauberstark wie das Geld. Denn die Hinterpforte lockt das Geld aus den Hosen heraus, wie das Geld sogar die Hinterpforte eines Klosters zu öffnen vermag. - Aretino

Weiberarsch (27)  

Bollenjuste

- Heinrich Zille, Hurengespräche

Weiberarsch (28)

Weiberarsch (29)

- Egon Schiele

Weitere Weiberärsche

 

Weib Arsch

 

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