pinatschwein Weltweit
sei es das erste Mal, dass man Säugetiere, die Pflanzengene
enthalten, züchten konnte, erklärte der Japaner Akira
Iritani, Professor für Gentechnik an der Kinki
Universität gegenüber Reuters. Die Wissenschaftler
haben offenbar Spinatgene in befruchtete Eier von Schweinen
eingebracht und die Embryos dann in die Gebärmütter
einer Sau zum Austragen eingepflanzt.
Das erste dieser Spinatschweine sei schon vor dreieinhalb
Jahren geboren worden. Gesundheitliche Probleme habe
es mit dem Mischwesen bislang nicht gegeben, die das
Spinatgen FAD2 enthalten. Ganz klar ist nicht, was
die Spinatgene wohl beim Schwein verändern werden,
grün dürften sie wohl nicht sein, allerdings sollen
sie weniger Fett haben, da FAD2 gesättigte Fettsäuren
in Linolsäure umwandelt. Iritani meint, dass
ihr Fleisch dadurch "gesünder" für die Menschen
werden könnte, auch wenn noch nicht feststünde, ob
das Spinatfleisch so gesund wie Spinat als solcher
sei. - (Telepolis,
Florian Rötzer 24.01.2002 )
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