eulosigkeit
SGANARELL : erblickt das Gespenst O Herr,
es ist der Himmel, der zu Ihnen spricht - er gibt Ihnen ein Zeichen.
DON JUAN : Wenn der Himmel mir ein Zeichen gibt, soll er etwas deutlicher sprechen, damit ich ihn verstehe.
GESPENST : Don Juan ist nur noch ein Augenblick vergönnt, der himmlischen Barmherzigkeit teilhaftig zu werden, und wenn er nicht alsbald bereut, ist sein Untergang beschlossen.
SGANARELL : Hören Sie, Herr?
DON JUAN : Wer wagt es, so zu reden? Ich glaube deine Stimme zu kennen.
SGANARELL : O Herr, es ist ein Gespenst, ich seh es an seinem Gang.
DON JUAN: Gespenst, Geist, Teufel, ich will sehen, was es ist!
Das Gespenst ändert seine Gestalt und erscheint als die Zeit mit der Sense in der Hand
SGANARELL: O Herr, sehen Sie diese Verwandlung!
DON JUAN : Nein, nein, nichts vermag mir Schrecken einzujagen.
Ich
will mit meinem Degen prüfen, ob das ein Geist oder ein irdisches
Wesen ist! Das Gespenst verschwindet
SGANARELL: Herr, verzichten Sie auf alle Proben und bereuen Sie!
DON JUAN : Nein, es soll nicht heißen, daß ich imstande wäre
zu bereuen, geschehe, was da will!
- Molière, Don Juan. In: Molière, Werke. Übs. Arthur
Luther, R. A. Schröder, Ludwig Wolde. Wiesbaden 1954 u.ö. (Insel)
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