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Das war der letzte Ort vor der sumpfigen Wolchowgegend, und in die
kam er andern Tags hinein. SS-Leute beaufsichtigten russische Gefangene und
hatten fünfschwänzige Peitschen mit Stahlkugeln in der Hand. Eugen deutete darauf
und fragte einen: »Damit schlagt ihr also zu?« Worauf der andere verlegen wurde
und antwortete: »Das brauchen wir bloß so ...« Die Gefangenen zogen Panzer und
Leichen aus dem Sumpf.
Weißer, glitschiger Boden. Und du mußt aufpassen, daß du auf keinen Toten
trittst... Kein Wunder, daß Feldwebel Wagner gesagt hatte, das ließe sich nicht
mal mit Douaumont vergleichen, damals im Ersten Weltkrieg. Die Toten hatten
grünlich gleißende Helme mit geschlossenem Visier bis übers Kinn, und diese
Helme lösten sich immer wieder in brausende Fliegenschwärme auf. -
Hermann Lenz, Neue Zeit. Frankfurt am Main 1979 (st 505, zuerst 1975)
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