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Von Hammerstein-Equort und von Stülpnagel wollten 1933 eventuell
etwas machen; 1938 wollten Halder und von Brauchitsch, zusammen mit einigen
anderen Generälen, vielleicht etwas machen; 1939 hieß es, von Hammerstein-Equort,
der in Köln saß, werde eventuell etwas unternehmen.
1939-42 waren die Generäle im großen und ganzen erfolgreich, erfolgreiche Generäle putschen nicht.
1943 wollte von Kluge vielleicht etwas machen; von Kluge war als Schnellfahrer
bekannt. Bei seinen Blitzbesuchen im Auto zur Front wies er die Fahrer an, besonders
rasch zu fahren. Er unterbrach Attentatspläne gegen Hitler, an denen er mitwirken
wollte, dadurch, daß er bei einer Autofahrt schwer verunglückte. Der GFM von
Witzleben mußte sich, bevor er einen Putschplan in Angriff nehmen konnte, einer
Hämorrhoidenoperation unterziehen; während er in der Klinik lag, nahm ihm Hitler
sein Amt weg. Von Manstein hatte, wenn er strategische Erfolge aufzuweisen hatte,
keine opponierenden Absichten. Wenn er opponieren wollte, hatte er immer gerade
keine Erfolge gehabt; aber 1943 hatten die wenigsten höheren Führer durchschlagende
Erfolge; unglückliche Feldherren können nicht putschen. - (klu)
General (2) Als besonders unruhig galt der General v.
Kl., den Telefonisten und Stäbe fürchteten; Hals und Gesicht
in der engen Uniform sahen bei Erregung blaurot aus,
die Beschimpften fürchteten, daß der General jetzt
gleich zu ihrer Strafe noch sterben werde. Von dem General Quenstedt wurde gesagt,
daß er oft an gefährdeten Punkten der Front zu sehen war; er galt als Angeber!
Der General von Wietersheim saß, wie es das Reglement der höheren Truppenführung
besagte, hinten im Korpsstab und pflegte dort auf die Meldungen zu warten, aufgrund
deren er seine Verfügungen treffen konnte. Auch wenn keine Meldungen kamen,
blieb er an seinem Platz, irgendwann kamen erfahrungsgemäß immer Meldungen,
aufgrund deren er dann Verfügungen treffen konnte. Ein nervöses Nachvornfahren
lehnte er ab, da vorn nichts zu sehen war. Auch als der etwas cholerische Fliegergeneral
von Richthofen in einem bestimmten Krisenmoment des Polenfeldzuges von Wietersheim
aufforderte, zu einem Flußübergang vorzufahren, lehnte von Wietersheim das ab.
Angeblich lag die Truppe vorn fest. Von Wietersheim ließ sich in seinem Standing
dadurch nicht erschüttern. Einige Stunden später kamen auch tatsächlich von
vorn Meldungen herein, aufgrund deren von Wietersheim seine Maßnahmen treffen
konnte, die noch vor Tagesschluß Flußübergang ermöglichten. - (klu)
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