anze,
Das
Das Ganze befindet sich in der Hand des allumfassend Wirkenden
wie eine einzige Lehmmasse in der Hand eines einzigen Töpfers, um auf
der Scheibe dieses Umschwunges der Gestirne gemäß dem Wechsel von Werden und
Vergehen der Dinge bald als gutes Gefäß, bald als schlechtes aus demselben Stoff
hervorgebracht und wieder zerstört zu werden. - Giordano Bruno,
nach: Hans Blumenberg, Vorwort zu: G. B., Das Aschermittwochsmahl. Frankfurt am
Main 1981 (it 548, zuerst ca. 1580)
Ganze,
Das
(2) Das Ganze ist. Denn daß den Körpern Dasein zukommt, dafür
zeugt allenthalben die Wahrnehmung, aus der, wie schon gesagt, durch Nachdenken
das Unbekannte gefolgert werden muß. Gäbe es aber nicht jene Wesenheit, für
die wir die Bezeichnungen „das Leere", „der Ort" (Raum), „das seiner
Natur nach Unbetastbare" haben, so gäbe es nichts, wo die Körper sein und
Platz für ihre Bewegung finden könnten, entsprechend ihrer Bewegung in der sinnlichen
Wahrnehmung. Außer diesen beiden (nämlich Körper
und Raum) läßt sich nichts auch nur denken weder in begrifflicher
Auffassung noch analog dem begrifflich Aufgefaßten; denn diese beiden (Körper
und Raum) haben ihre Beziehung auf Wesen überhaupt als solche und werden nicht
in der Bedeutung bloßer Eigenschaften dieser Wesen, seien es notwendige oder
zufällige Eigenschaften, genommen. - Epikur, nach
(diol)
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