urcht & Schrecken

Phobos:

Phobos

 

Der erste der beiden Marssatelliten ist Phobos. Der kartoffelförmige Körper ist überseht von tiefen Kratern. Der Größte, Stickney, ist sogar 10 km breit. Darauf folgen die Krater Hall und Roch, welche 5 km lang sind. Die scheinbare Helligkeit beträgt 11, 5 m und ist damit erst in großen Teleskopen zu sehen.
Rang 1. (innerster)
Größe 27 x 22 x 19 km
Entfernung von Mars 9378 km
Umlaufzeit 7h 39m 14s
Bahnneigung gegen Marsäquator 1,1°
Bahnexzentrizität 0,015
Albedo 0,06
entdeckt 1877
Entdecker A. Hall

Deimos:

Deimos
 
Der kleinere Deimos hat etwa die gleichen Strukturen wie Phobos, nur sind sie nicht ganz so stark ausgeprägt (Krater, Furchen).
 
Rang 2. (äußerster)
Größe 15 x 12 x 11 km
Entfernung von Mars 23500 km
Umlaufzeit 30h 14m 24s
Bahnneigung gegen Marsäquator 1,6°
Bahnexzentrizität 0,0005
Albedo 0,07
entdeckt 1877
Entdecker A. Hall
2.5.1998

Phobos

Phobos


Mars I

Phobos (FOH bus) is the larger and innermost of Mars' two moons. Phobos is closer to its primary than any other moon in the solar system, less than 6000 km above the surface of Mars. It is also one of the smallest moons in the solar system.

orbit: 9378 km from the center of Mars diameter: 22.2 km (27 x 21.6 x 18.8) mass: 1.08e16 kg

In Greek mythology, Phobos is one of the sons of Ares (Mars) and Aphrodite (Venus). phobos is Greek for fear (the root of phobia). Discovered 1877 August 12 by Hall; photographed by Mariner 9 in 1971, Viking 1 in 1977, and Phobos in 1988. Phobos Phobos orbits Mars below the synchronous orbit radius. Thus it rises in the west, moves very rapidly across the sky and sets in the east, usually twice a day. It is so close to the surface that it cannot be seen above the horizon from all points on the surface of Mars. And Phobos is doomed: because its orbit is below synchronous altitude tidal forces are lowering its orbit (current rate: about 1.8 meters per century). In about 50 million years it will either crash onto the surface of Mars or (more likely) break up into a ring. (This is the opposite effect to that operating to raise the orbit of the Moon.) Phobos and Deimos may be composed of carbon-rich rock like C-type asteroids. But their densities are so low that they cannot be pure rock. They are more likely composed of a mixture of rock and ice. Both are heavily cratered. New images from Mars Global Surveyor indicate the Phobos is covered with a layer of fine dust about a meter thick, similar to the regolith on the Earth's Moon. The Soviet spacecraft Phobos 2 detected a faint but steady outgassing from Phobos. Unfortunately, Phobos 2 died before it could determine the nature of the material; water is the best bet. Phobos 2 also returned a few images (right). The most prominent feature on Phobos is the large crater named Stickney, the maiden name of Hall's wife (above). Like Mimas' crater Herschel (on a smaller scale) the impact that created Stickney must have almost shattered Phobos. The grooves and streaks on the surface were probably also caused by the Stickney impact. Phobos Phobos and Deimos are widely believed to be captured asteroids. There is some speculation that they originated in the outer solar system rather than in the main asteroid belt. Phobos and Deimos may someday be useful as space stations from which to study Mars or as intermediate stops to and from the Martian surface; especially if the presence of ice is confirmed.

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© Bill Arnett; last updated: 1998 Sep 11

Furcht (2)  Ich bin (wie sie sagen) kein sonderlicher Naturgelehrter und weiß wenig davon, durch welche Triebkräfte die Furcht in uns wirkt; aber so viel steht fest, daß es eine seltsame Leidenschaft ist: und die Ärzte sagen, daß es keine andere gibt, die unsere Vernunft heftiger aus ihrer geziemenden Fassung wirft. Wirklich habe ich viele Leute aus Furcht toll werden sehen; und es ist gewiß, daß sie bei den Besonnensten, solange ihre Anwandlung währt, fürchterliche Verblendungen hervorbringt. Ich lasse das gemeine Volk beiseite, dem sie bald die Urahnen aus den Gräbern erstanden vorstellt, in ihre Leichentücher gehüllt, bald Werwölfe, Kobolde und Fabeltiere. Doch selbst bei Kriegsleuten, unter denen sie weniger hausen sollte, wie oft hat sie da eine Herde Schafe in eine Schwadron Gewaffneter verwandelt? Schilf und Röhricht in Spieß — und Lanzenträger? unsere Freunde in unsere Feinde? und das weiße Kreuz in das rote?

Eine ähnliche Furcht packt zuweilen eine ganze Menge. Bei einem der Gefechte des Germanicus gegen die Alemannier ergriffen zwei große Haufen vor Schrecken zwei entgegengesetzte Wege, und der eine floh dahin, wo der andere herkam.

Zuweilen beflügelt sie unsre Fersen; zuweilen lähmt sie unsere Füße und nagelt uns fest, wie man von Kaiser Theophil liest, der in einer Schlacht, die er gegen die Agarener verlor, so bestürzt und betäubt war, daß er nicht einmal den Entschluß zur Flucht zu fassen vermochte: adeo pavor etiam auxilia formidat, bis Manuel, einer der ersten Hauptleute seines Heeres, ihn zerrte und schüttelte, wie um ihn aus einem tiefen Schlaf aufzuwecken, und ihm sagte: Wenn Ihr mir nicht folgt, so werde ich Euch töten, denn es ist besser, Ihr verliert das Leben, als daß durch Eure Gefangennahme das Reich verlorengehe.

Dann erweist sie ihre äußerste Kraft, wenn sie in ihrer Botmäßigkeit wieder zu jener Tapferkeit antreibt, deren sie unser Pflichtbewußtsein und unser Ehrgefühl beraubt hat. In der ersten genauen Schlacht, welche die Römer unter dem Konsul Sempronius gegen Hannibal verloren, wurde ein Trupp von wohl zehntausend Fußsoldaten vom Entsetzen ergriffen, und da er nirgends sonst einen Ausweg für seine Verzagtheit fand, warf er sich mitten in den Gewalthaufen des Feindes, durch den er sich mit bewundernswertem Ungestüm Bahn brach und ein großes Blutbad unter den Karthagern anrichtete, und erkaufte sich so eine schimpfliche Flucht um denselben Preis, um den er einen ruhmvollen Sieg errungen hätte.

Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.  - (mon)

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