auchwind   Fist m. 'leiser Bauchwind', mhd. vist, mnd. vist, ags. fisting, engl. fisting. Dazu ablautend mnl. nnl. veest mit e aus germ. ai: ti-Bildungen zum Stamm des st. Ztw. frühnhd. veisen, anord. fisa 'einen Wind streichen lassen', norw. mundartl. fisa 'pusten'. Außergerm. Verwandte zeigen, daß Fist als verhüllender Ausdruck für die Sippe von farzen eingetreten ist: aind. picchora 'Pfeife, Flöte', aslaw. pistq, piskati 'pfeifen, flöten', serbokroat. pistati 'zischen': sämtlich zu idg. *peis- 'blasen', zu dem auch nhd. fispeln und fispern gehören. Daneben *spis- in lat. spirare 'blasen, wehen, hauchen, atmen', spiritus 'Hauch, Atem, Seele, Geist‘, spiraculum 'Luftloch, Dunsthöhle'. - Kluge/Mitzka, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Berlin 1967
 
Wind Furz Bauch
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