chselhaare
Sie haben die Bestimmung, die Reibung der Haut in der Achselhöhle zu vermindern
und die Verflüchtigung des hier in Menge entstehenden Schweißes zu beschleunigen.
Denn von den meisten Menschen wird der Achselhöhlenduft
als unangenehm empfunden, trotz der Tatsache, daß er sich bei stürmischen
oder langdauernden Coitusversuchen in verstärktem
Maße bemerklich machen kann. Daher die bei vielen Völkern übliche Sitte,
sich die Achselhaare auszuraufen oder, wie es bei den modernen Nackttänzerinnen
der Fall ist, sie auszurasieren oder durch chemische Mittel zu entfernen.
Nichtsdestoweniger hat der Achselhöhlenduft,
gerade deshalb, weil er sich bei gewissen, mit dem Sexualleben direkt oder
indirekt verknüpften Gelegenheiten, wie beim Coitus oder beim Tanzen,
besonders stark zu entwickeln pflegt, im Volksbrauch vielfach als Liebeszauber
Verwendung gefunden. So wird von einem Bauernburschen erzählt, daß dieser,
um seine wollüstigen Absichten leichter zu erreichen, sein Taschentuch
unter der Achsel verborgen hielt, um dann damit seiner Tänzerin das Gesicht
zu trocknen. Er soll dadurch, trotz seiner Häßlichkeit, mehrere Bauerndirnen
zu Fall gebracht oder, wie die Opfer versicherten, »behext« haben. - (erot)
Achselhaare (2)
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Die Orangensaftmaschine dreht sich & Es ist gut, daß der Barmann Tees trinkt. „Ist hier sehr heiß, was sonst? Sie hat einen kräftigen die Glasplatte zurückstellt, einen Moment lang verändert, die
auf diese Art, was den Barmann zu hören gewesen ist wie |
- Rolf Dieter Brinkmann, Westwärts 1&2 Gedichte. Reinbek
bei Hamburg 1975 (das neue buch 63)Achselhaare (3)

Achselhaare (4)

- Man Ray 1922, nach (barn)
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